Fatima und ihr Mann haben uns sehr freundlich empfangen. Beide sind vorausgefahren, denn das Domizil ist sehr abgelegen und schwerlich zu finden. Der Weg, ab Epina, nach Tazo zur Unterkunft, ist sehr abenteuerlich. Die Vermieterin sollte darauf hinweisen, dass ein kleiner Geländewagen, allradgetrieben, zwingend erforderlich ist. Bevor diese Unterkunft gebucht wird, sollte man sich vergewissern, dass für diesen Zeitraum besagtes Auto in La Gomera gebucht werden kann. Die Empfehlung von Belen kam für uns zu spät. Wir waren bereits eine Woche auf Teneriffa und sind dann mit der Fähre nach La Gomera übergesetzt. Hier erfuhren wir, das derzeit kein Geländefahrzeug zu bekommen war. Wir mussten mit dem einzig verfügbaren Auto zurechtkommen (Weihnachtsferien). Die Unterkunft entlohnt den Urlauber mit der Ausstattung und dem grandiosen Ausblick. Ein liebevoll restauriertes Cottage eingereiht in bizarrer Bergwelt. Auch für den ersten Proviant ist gesorgt. Doch leider muss dieser Weg für Einkäufe, Restaurants oder Touren immer gefahren werden, einfach zu weit und zu beschwerlich. Deshalb haben wir dieses Quartier nach der ersten Nacht verlassen. Eine teure Übernachtung. Duschen am Morgen, mehr kalt als warm und mit geringem Wasserdruck, hob auch nicht unsere Stimmung. Ein Hotel in Vallehermoso diente als Ersatz. Dieses Domizil in den Bergen, ist geeignet für ausgebrannte Manager, Rucksacktouristen, die über Bergkämme wandern wollen oder Individualisten jüngeren Jahrgangs. Super Kondition ist erforderlich. Für ältere Wandersleute, die mit Koffer unterwegs sind, nicht unbedingt geeignet. Leider können Fotos nicht alles aussagen, deshalb hätte der Vermieter auf das schwierige Gelände hinweisen müssen. Schade.